Meisterliche Hauswirtschaft
Zwei neue Meisterinnen und ein Meisterpreis im Landkreis Donau-Ries

93 Meisterinnen der Hauswirtschaft aus ganz Bayern erhielten am 26. Oktober 2018 im Tagungszentrum Onoldia in Ansbach ihre Meisterbriefe. Aus dem Landkreis Donau-Ries waren dies Anna Landes aus Donauwörth und Ursula Leister aus Oettingen. Christina Enslin aus Wallerstein erhielt den Meisterpreis für ihren Abschluss als Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement.

Andrea Seidl überreichte im Namen des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die Meisterbriefe. Sie zeichnete auch die 35 besten Meisterinnen und Absolventinnen der anderen hauswirtschaftlichen Fortbildungsberufe mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung aus. "Dies ist ein Prädikat, das Ihnen bescheinigt, zur fachlichen Elite in der Hauswirtschaft zu gehören", lobte Seidl die Preisträgerinnen.
Auf die Absolventinnen warten herausfordernde Aufgaben
"Hauswirtschaft wird immer wichtiger", stellte sie heraus und bezog sich dabei auf die vielseitigen Einsatzgebiete von Fach- und Führungskräften in der Hauswirtschaft. In Großhaushalten für spezielle Personengruppen, wie Senioren oder Kinder, oder in Seminar- und Tagungshäusern sorgen sie für das leibliche Wohl sowie ein attraktives, anregendes Lebensumfeld. Viele Absolventinnen machten sich aber auch mit ihren Kompetenzen selbstständig oder nutzten die Fortbildung für ein zweites Standbein in der Landwirtschaft. Im Berufsfeld Hauswirtschaft warten nach Seidls Aussage herausfordernde und verantwortungsvolle Führungsaufgaben auf die frisch gebackenen Meisterinnen, Fachhauswirtschafterinnen, Dorfhelferinnen sowie die Technikerinnen und Betriebswirtinnen für Ernährungs- und Versorgungsmanagement.
Kompetenzzentrum in Triesdorf versorgt mit aktuellen Fachinformationen
"Bayern steht für erstklassige Bildungsqualität in der Hauswirtschaft", betonte Seidl. Sie wies damit auf die hervorragenden Ergebnisse in Aus- und Fortbildung hin, die sich u.a. in den regelmäßigen Spitzenpositionen bayerischer Azubis bei beruflichen Wettbewerben zeigt. Das neue Kompetenzzentrum Hauswirtschaft in Triesdorf werde Ausbilder, Lehrkräfte, Fach- und Führungskräfte künftig mit praxisnah aufbereiteten aktuellen Fachinformationen versorgen. Aber auch in der Gesellschaft müssten hauswirtschaftliche Kompetenzen künftig wieder stärkere Präsenz erfahren, forderte die Vertreterin des Ministeriums und verwies auf den Einfluss der Haushaltsführung auf Gesundheit, Wohlbefinden und Nachhaltigkeit.