Coaching Schulverpflegung

Mädchen mit Apfel in der Hand unterhält sich mit anderem Mädchen am Essenstisch.

© Getty Images

Das Coaching unterstützt Schulen dabei, ihre Mittagsverpflegung gesund und qualitätsbewusst zu gestalten.

Was und wie Kinder und Jugendliche essen und trinken, beeinflusst ihre Gesundheit, ihr Wohlbefinden und Ernährungsverhalten. Die Schulverpflegung leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Sie kann Vorbild für eine gesunde Ernährung sein, die gut schmeckt, nachhaltig und ökonomisch ist. Immer mehr Schulen wollen ihr Mittagessen entsprechend gestalten. Die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Schwaben unterstützt sie dabei mit dem Coaching Schulverpflegung.

Coaching 2018/19 in Schwaben

In gemeinsamen Veranstaltungen erhalten die Teilnehmer Ideen und Anregungen, um die Bayerischen Leitlinien Schulverpflegung umzusetzen – von der Gestaltung der Speisepläne nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bis hin zu mehr Nachhaltigkeit. Zusätzlich begleiten Coaches die Einrichtungen ein Schuljahr lang vor Ort - gemäß dem Motto:
"Individuelles Coaching führt zu kreativen Lösungswegen."
Das Coaching startet im September 2018 und endet im Juli 2019.

KKE-Mittagsbetreuung Grundschule Anhausen

Grundschule Anhausen
Seit 8 Jahren führt der Verein "KKE e.V.-Mittagsbetreuung" die Mittagsbetreuung an der Grundschule Anhausen in Kooperation mit dem Markt Diedorf. Von 50 Betreuten werden 25 Schüler täglich verköstigt. Das Essen kommt aus einer regionalen Gaststätte. Das Coaching Schulverpflegung soll die Kinder verstärkt für neue Geschmackserlebnisse und gesunde Nahrungsmittel begeistern, so dass mehr probiert und akzeptiert wird und weniger Essensabfälle anfallen. Ernährungsbewusstsein und Geschmacksbildung soll Hand in Hand gehen und daher einfach und praxisnah vermittelt werden.

Herausforderungen

  • Die Anbieterin liefert das Essen in Thermophoren an, die Betreuerinnen teilen es an die Kinder aus. Die Schüler essen zwar im Klassenverband aber nicht gemeinsam zur gleichen Zeit.
  • Die Lautstärke während der bis zu drei Essensausgaben ist hoch.
  • In den Herbstferien ist die Mittagsbetreuung in neue erweiterte Behelfsräume mit Speise-/Ruheraum umgezogen.
  • Für die Köchin ist die Speiseplanerstellung schwierig, da viele Gerichte von den Schülern nicht akzeptiert werden.
  • Noch ist der Anteil an Speiseabfällen zu hoch.
Ziele
Ziel ist es, dem Essen mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung zu geben. Alle Beteiligten: Betreuer, Kinder und Köchin befassen sich mit Neuem. Essenserfahrungen in guter Atmosphäre und sinnliche Geschmackserlebnisse sollen für und mit den Kindern interaktiv erforscht, erfahrbar und erlebbar werden. Gemeinschaft und Miteinander am Tisch "leben" steht im Fokus. Betreuerinnen und Eltern sollen in eigenen Veranstaltungen über ihren eigenen Geschmackshorizont hinaus geführt werden.

Grundschule und Mittelschule Augsburg Herrenbach

Gebäude der Grund-und Mittelschule Augsburg Herrenbach
Grundschule und Mittelschule Augsburg Herrenbach
Die Grund- und Mittelschule Augsburg Herrenbach teilt sich eine Ausgabeküche. Die 210 Ganztagsschüler essen in zwei Speiseräumen jeweils im Zweischichtsystem. Die Mittagsverpflegung hat an den beiden Schulen als Baustein des Ganztagskonzeptes einen sehr wichtigen Stellenwert. Der hohe Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund erfordert es, auf die Zusammenstellung des Mittagessens, die Darreichung und den Geschmack besonders zu achten.
Herausforderungen
Eine multikulturelle Schülerschaft und ein kindgerechter Speiseplan müssen zueinander finden. In der Grundschule sind Abläufe im Ausgabebereich und Absprachen im Betreuungsteam noch verbesserungswürdig.
Lösungswege und erste Ergebnisse
Grund- und Mittelschule erarbeiteten in regelmäßig stattfindenden Arbeitstreffen erste Schritte. Die Schüler geben zukünftig mit einer Smiley-Bewertung Rückmeldungen zum Speiseplan. So kann der Speisenanbieter besser auf die Essenswünsche der Kinder eingehen. Zwischen den Klassenlehrern und dem Betreuungsteam werden zunehmend bessere Absprachen getroffen. Das fördert einheitliche Vorgehensweisen im Team und sorgt für mehr Ruhe bei den Essensabläufen. Die Betreuer aus dem Grundschulbereich besprechen täglich den Speiseplan, damit wissen die Kinder, was auf den Teller kommt. Die Ermutigung der Kinder, auch etwas zu probieren, obwohl es nicht zu den persönlichen Favoriten zählt, muss weiterhin von den Betreuerinnen umgesetzt werden. Rohkost sollte öfter auf dem Speiseplan stehen und auch als Nachmittags-Snack mit in die Klassen gegeben werden.

Gymnasium Friedberg

Außenansicht Staatliches Gymnasium Friedberg
Gymnasium Friedberg
Die Schüler des Gymnasiums Friedberg essen in einer ansprechend gestalteten Cafeteria. An vier Tagen in der Woche bereitet der Pächter für ca. 220 Schüler 2 Menülinien zu. Die Schule erhofft sich vom Coaching Impulse für den Speisenanbieter, um verstärkt regionale Produkte in einen gesundheitsförderlichen Speiseplan einzubauen und damit die Attraktivität des Speisenangebots auch für Oberstufenschüler und Lehrerschaft zu erhöhen. Zudem besuchen auch Schüler der offenen Ganztagsschule von Realschule und Gymnasium die Cafeteria. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung soll deshalb in der Schulmensa im Vordergrund stehen.

Adalbert-Stifter-Grundschule, Kaufbeuren-Neugablonz

Personen bilden die Buchstaben ASS
Adalbert-Stifter-Grundschule, Kaufbeuren-Neugablonz
Seit acht Jahren bietet die Adalbert-Stifter-Grundschule ein Mittagessen an. Eine Köchin bereitet die Verpflegung für die über 140 Schüler und Lehrer aus tiefgekühlten Komponenten zu und ergänzt diese um frischen Salat und Desserts. Mit Hilfe des Coachings möchte die Schule Arbeitsabläufe optimieren, eine bessere Akzeptanz erreichen und das Speisenangebot im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten qualitativ verbessern.
Herausforderungen
Die Schule möchte den Aufenthalt der Kinder, Lehrer und Betreuer in der Mensa optimieren. Alle Beteiligten sollen gerne zum Essen kommen und sich wohlfühlen. Das Essen soll ihnen gut schmecken. Dazu müssen die Ausstattung der Mensa, Verhaltens- und Essensregeln, der Speiseplan sowie bisherige Essensschichten überdacht werden.

Lösungswege

  • Die Kinder dürfen ihr Essen täglich bewerten.
  • Der Speiseplan wird mit Hilfe des Speiseplan-Checks optimiert.
  • Aus drei Essensschichten werden vier gemacht.
  • Tischdecken mit Moltonunterlagen werden angeschafft.
  • Die Essensregeln werden zusammen mit den Kindern überarbeitet.
  • Eine Küchenmaschine wird angeschafft.

Ergebnisse

  • Die Kinder finden Gefallen am täglichen Bewerten des Essens. Ihre Bewertung fließt mit in die Erstellung der Speisepläne ein.
  • Durch die 4. Essensschicht konnte neben der Gruppengröße auch die Lautstärke in jeder Schicht verringert werden.
  • Die Kinder durften sich Tischdecken mit Moltonunterlagen aussuchen. Dies trug ebenfalls zur Schalldämmung bei.
  • Es nehmen mehr Lehrer und Betreuer am Essen teil. Dadurch konnte die Akzeptanz des Essens gesteigert und der Gemeinschaftssinn gefördert werden.
  • Der Speiseplan wird mit Hilfe des Speiseplan-Checks kontinuierlich optimiert.
  • Die Essensregeln wurden zusammen mit den Kindern überarbeitet und in der Mensa ausgehängt.
  • Zur Erleichterung der Arbeit in der Küche wurde eine Küchenmaschine angeschafft.

Stimmen zum Coaching

  • "Ich finde es wichtig, dass Sie als fachkompetente Ansprechpartnerin (Coach) Eltern und Schüler 'mitnehmen'. Das Mittagessen bekommt so einen anderen Stellenwert." - Köchin Frau Brunner
  • "Für mich ist das Feedback des Coaches eine gute Orientierungshilfe. So kann ich auch zukünftig fachgerecht agieren." - Köchin Frau Brunner
  • "Ich empfinde es sehr wertvoll, wenn jemand von außen auf unsere Verpflegungssituation schaut, sie mit anderen ähnlichen Einrichtungen vergleicht und schließlich uns mit all seinen vielschichtigen Erfahrungen Tipps geben kann, wie wir unsere Situation verbessern können. Bemerkenswert finde ich, dass diese Tipps allesamt recht einfache und leicht umsetzbare Vorschläge mit großer Wirkung sind. Das macht einem Mut auch in Zukunft Veränderungen bzw. Verbesserungen selbst anzugehen. " - Verpflegungsbeauftragter Herr Dienel

Katholische Freie Grundschule St. Michael, Neu-Ulm

Außenansicht Grundschule St. Michael Neu-Ulm
Katholische Freie Grundschule St. Michael, Neu-Ulm
60 bis 100 Schülerinnen und Schüler der St.-Michael-Grundschule essen an fünf Tagen in der Woche zu Mittag. Die Verpflegung liefert ein ortsansässiger Caterer. Hauswirtschaftliche Mitarbeiterinnen verteilen das Essen in Schüsseln. Diese holen die Betreuerinnen der offenen Ganztagsschule; sie geben das Mittagessen an die Kinder aus, die in Tischgemeinschaften zusammen sitzen. Die Lautstärke während beider Essensschichten ist hoch. Mit Hilfe des Coachings möchte die Schule eine ruhige und erholsame Mittagspause erreichen, die Organisation vereinfachen und die Qualität und das Angebot des Essens verbessern.
Herausforderungen
Die Kinder kommen direkt vom Unterricht und sind aufgedreht. Noch fehlen einheitliche Absprachen zur Gestaltung der Mittagszeit. Auf dem Speiseplan steht zu selten Gemüse und zu häufig Fleisch.
Lösungswege
Alle Schülerinnen und Schüler werden 4 Wochen lang zum Essen jeden Tag befragt und geben Rückmeldung. Die Sozialpädagogin der OGTS wertet die Abfrage aus.
  • Das Betreuungsteam spricht die einzelnen Zuständigkeiten klarer ab.
  • Platzkarten helfen den Kindern bei der Sitzplatzsuche.
  • Alle Klassen kommen mit der Klassenlehrerin in den Speisesaal. Dort werden in Anwesenheit der Sozialpädagogin und der Verpflegungsbeauftragten die Essensregeln nochmals mit den Kindern spielerisch besprochen.
  • Die Kinder erstellen ein Plakat und hängen die Regeln im Speisesaal auf.
  • Weitere Maßnahmen zur Lärmreduzierung werden ausprobiert. Eine Lärmampel wird aufgehängt.
  • Mit der Speisenanbieterin finden Gespräche zur Optimierung des Speiseplans statt. Die hauswirtschaftliche Mitarbeiterin zeigt jeden Tag einen Schau-Teller, so dass die Kinder die ganze Mahlzeit genau sehen.
Ergebnisse
Die Verpflegungsbeauftragte ersetzt im Speiseplan immer wieder Weißmehl- durch Vollkornprodukte. Darüber hinaus werden erstmals regionale und saisonale Gemüsesorten angeboten: Karotten, Rotkraut, Kürbis. Der Pudding ist mittlerweile weniger stark gesüßt. Es gibt zum ersten Mal einen Gemüseburger. Der Speiseplan ist verstärkt an den Qualitätsstandard für die Schulverpflegung der DGE angelehnt.
In den 3. und 4. Klassen ist es während des Mittagessens ruhiger geworden. Die Mitarbeiter der OGTS haben mehr Zeit, um sich an die einzelnen Tische zu setzen und mit den Kindern ins Gespräch zu kommen.

Stimmen zum Coaching

  • "Es gibt weniger Fleisch und Süßspeisen, dafür wöchentlich Fisch." Verpflegungsbeauftragte
  • "Wir probieren einiges aus und befragen unsere Schülerinnen und Schüler, wie es ihnen geschmeckt hat." Verpflegungsbeauftragte

Realschule Rain am Lech

Außenansicht Staatliche Realschule Rain am Lech
In der Mensa der Staatlichen Realschule Rain am Lech werden täglich bis zu 140 Essen frisch gekocht. Neben den Realschülern des offenen Ganztags essen hier auch Mittelschüler aus dem gebunden Ganztag und Schüler aus der Mittagsbetreuung. Gesunde, ausgewogene und auf die Kinder abgestimmte Ernährung soll in der Schulmensa im Vordergrund stehen. Das Coaching Schulverpflegung soll u.a. die Aufenthaltsqualität in der Mensa steigern.
Herausforderungen
Obwohl das Essensgremium das gute Mittagessen lobt, bevorzugen die Schüler Snacks und Süßigkeiten, die ebenfalls zur Mittagszeit angeboten werden. Umfragen zur Akzeptanz und Wünschen erreichen nur die Schüler, die auch in der Mensa essen.
Lösungswege und erste Ergebnisse
Erste Optimierungen des Angebots wurden bereits durchgeführt. In der Menülinie 1 gibt es weniger Fleisch dafür eine vegetarische Mahlzeit oder ein Fischgericht. Um den Anteil an Vollkornprodukten zu erhöhen, werden Vollkornnudeln angeboten.

Stimmen zum Coaching

  • "Das Coaching ist gut organisiert und wir können dadurch bestimmt noch Einiges verbessern." Mitglied des Essensgremiums
  • "Professionelle Hilfe hat noch nie geschadet!" Mitglied des Essensgremiums
  • "Bei uns läuft vieles schon super. Ich bin gespannt, was wir noch optimieren können!" Mitglied des Essensgremiums
  • "Eine interessante Geschichte." Mitglied des Essensgremiums

Leonhart-Fuchs-Mittelschule, Wemding

Außenansicht Leonhart-Fuchs Mittelschule Wemding
Leonhart-Fuchs-Mittelschule Wemding
Rund 20 Schüler aus dem offenen Ganztag essen an der Leonhart-Fuchs-Mittelschule an vier Tagen in der Woche zu Mittag. Das Mittagessen wird täglich vor Ort frisch gekocht. Da die Schule großen Wert auf Schülermitbeteiligung legt, werden einzelne Komponenten von der AG Schülercafé zubereitet. Mit Hilfe des Coachings will die Mittelschule das Angebot optimieren, die Akzeptanz steigern und die Arbeitsorganisation verbessern.
Herausforderungen
Für die Zubereitung der Mahlzeiten steht der angestellten Kraft am Vormittag nur ein kleines Zeitfenster zur Verfügung. Obwohl das Angebot den Wünschen der Schüler entspricht, gibt es immer wieder Jugendliche, die nicht am Mittagessen teilnehmen. Alle an der Mittagsverpflegung Beteiligten schätzen den Lärmpegel als zu hoch ein.
Speisesaal der Leonhart-Fuchs-Mittelschule Wemding
Lösungswege
Der Sachaufwandsträger hat die Arbeitszeit der Köchin erhöht. So kann sie einzelne Komponenten besser vorbereiten. Zur Lärmminderung wurde die Tischanordnung in der Mensa verändert. Besteck und Servietten stehen jetzt an den Tischen zur Verfügung. Der Schulleiter bespricht mit den Schülern Regeln rund ums Mittagessen. Das pädagogische Personal isst mit und motiviert zum Probieren. Wenn Semmeln zu einem Essen angeboten werden, gibt es auch Vollkornsemmeln.
Ergebnisse
Gemeinsam hat das Essensgremium viel erreicht. Das bereits gute Verpflegungsangebot konnte noch verbessert werden. Die Köchin verwendet überwiegend regionale Produkte und achtet beim Fleischeinkauf auf das Tierwohl. Im Salatbuffet bietet sie neue Salatkreationen an, die sehr gut angenommen werden. Nachspeisen wie z.B. Fruchtjoghurt werden aus Rohprodukten zubereitet, dadurch verringert sich u.a. auch der Abfall. Die Köchin und das pädagogische Personal motivieren die Schüler alles zu probieren. Die Kinder achten die erarbeiteten Verhaltensregeln. Dadurch ist es im Schülercafé ruhiger geworden, so dass Schüler und Lehrer dort gerne zu Mittag essen. Auch zukünftig möchte sich das Essensgremium zum Austausch treffen.

Ansprechpartnerin

Veronique Germscheid
AELF Augsburg
Bismarckstraße 62
86391 Stadtbergen
Telefon: 0821 43002-137
Fax: 0821/43002-111
E-Mail: poststelle@aelf-au.bayern.de

Rückblick

Teilnehmende Schulen 2017/2018

Die Schulen wurden von September 2017 bis Juli 2018 von einer Ernährungsfachkraft individuell gecoacht.

Martinschule Augsburg, Sonderpädagogisches Förderzentrum

Rund 160 Schüler nehmen ein Ganztagsangebot an der Martinschule wahr. Die einzelnen Klassen essen mit ihren Lehrkräften in Tischgemeinschaften zu Mittag. Der in einem Brennpunktviertel beheimateten Schule ist es besonders wichtig, ihren Kindern und Jugendlichen ein ausgewogenes, gesundes Essen anzubieten. Leider wird dieses aus verschieden Gründen nicht immer akzeptiert. Daher möchte die Schule alle an der Verpflegung Beteiligten an einen Tisch holen und gemeinsam nach Lösungen suchen.
Herausforderungen
In konstruktiver Kooperation hat das Essensgremium zusammen mit dem Caterer als gemeinsames Ziel sowohl eine Qualitätsverbesserung, als auch eine Akzeptanzsteigerung vereinbart. Dabei müssen die Kommunikationswege noch verbessert und auch die Finanzierungsfrage im Zusammenhang mit einer Qualitätsverbesserung beantwortet werden. Nicht zuletzt müssen beide Seiten Einstellungen überwinden, um eine tatsächliche Verbesserung zu erreichen. Erfreuliche Ansätze dazu sind bereits zu verzeichnen.
Lösungswege
Nach einer Budgeterhöhung erweiterte der Caterer sein Angebot um Fisch, Hülsenfrüchte sowie um reines Muskel- und Rindfleisch. Die Verpflegungsbeauftragte gibt ihm wöchentlich Rückmeldung zur Qualität der Speisen. Da entsprechende Geräte vorhanden sind, können knusprige Komponenten des Speiseplans direkt vor Ort zubereitet werden. Die SMV wird in den Klassen 5 bis 9 eine pädagogisch begleitete Umfrage durchführen, um die Meinung der Schüler zu erheben. Die Auswertung soll als Grundlage für weitere akzeptanzfördernde Maßnahmen dienen.
Ergebnisse
Ein Jahr intensive Zusammenarbeit liegt hinter allen Beteiligten zur Weiterentwicklung der Schulverpflegung. Das Thema gesunde Ernährung hat bei Mitarbeitern wie Schülern einen festen Platz. Auch die Mittagsverpflegung hat sich diesem Motto verschrieben. Der Caterer der Martinschule, der dieses Thema schon immer sehr hoch gehalten hat, wurde bestärkt in seiner Haltung zu saisonalen und regionalen Produkten. Er ergänzte das Speiseangebot durch bewährte Rezeptvorschläge und rundete den Speiseplan entsprechend den DGE-Standards ab. Im Verlauf des Schuljahres wurden Mottowochen umgesetzt, in denen der Caterer seine ganzen Stärken präsentieren konnte. Die Kommunikation aller Beteiligten wurde durch praktische Standards effektiviert und das Wohlfühlambiente in der Mensa konnte durch einige zweckdienliche Maßnahmen deutlich verbessert werden.

Stimmen zum Coaching

  • "Dank der Unterstützung durch Frau Scheidler konnten wir eine Verbesserung der Qualität des Mensaessens auf den Weg bringen. Ihre neutrale Analyse und fachliche Kompetenz halfen dabei, gemeinsam mit dem Caterer Ziele zu formulieren und Maßnahmen festzulegen." C. Fix, Verpflegungsbeauftragte
  • "Die Schulgemeinschaft freut sich sehr über das erfolgreiche Mensacoaching und bedankt sich bei der Vernetzungsstelle und dem Coach Frau Scheidler sehr herzlich!" P. Grau, Schulleiter

Ansprechpartner und Kontakt:
Martinschule Augsburg, Sonderpädagogisches Förderzentrum
Pestalozzistr. 12, 86154 Augsburg
Schulleitung: Peter Grau
Verpflegungsbeauftragte: Claudia Fix
Coach: Barbara Scheidler
Internet: Externer Link

Gymnasium bei St. Stephan, Augsburg

Gebäude des Gymnasium bei St. Stephan, Augsburg
Das Gymnasium bei St. Stephan liegt im Herzen der Stadt Augsburg. Die Verpflegungssituation für die knapp 700 Schüler ist zweigeteilt. Das Tagesinternat St. Joseph verpflegt als Kooperationspartner die Schüler, die am offenen Ganztagsangebot teilnehmen. Lediglich 40 bis 70 Personen aßen zuletzt in der 2007 eröffneten Mensa. Die Akzeptanz des Angebots nahm im Laufe der Jahre ab. Gründe sind u.a. die sehr nahen, vielfältigen Konkurrenzangebote, aber auch der Wegfall alteingesessenen und beliebten Personals. Das Coaching soll die Projektgruppe "Schulverpflegung" nach einem Catererwechsel auf dem Weg zum akzeptierten und gesundheitsförderlichen Speisen- und Getränkeangebot begleiten.
Lösungswege
Ein offener, reger mündlicher Austausch im Essensgremium wird von allen Beteiligten sehr geschätzt. Zum Speiseplan werden noch zusätzlich kleine, einfache Snacks gewünscht. Ein eigenes HACCP-Konzept wurde schnell entwickelt. Informationen zur Allergenkennzeichnung sind leicht auf dem Speiseplan zu erkennen.
Ergebnisse
Sehr gerne kommen Schüler, Lehrer und Eltern in die Mensa. Sie ist ein wichtiger Lebensraum geworden: Ob zum Essen und Trinken, um sich auszutauschen oder um zu lernen. Die Speisekarte umfasst ein tägliches Menü und eine Vielzahl von diversen kleineren Angeboten, die die Schüler zum Dableiben verlocken. Für Jeden Geschmack ist etwas dabei.
Das neue Angebot wird beworben.

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Zum Mittagessen gibt es Paella.

Paella zu Mittag

Stimmen zum Coaching

  • "Das gesunde Zeug schmeckt sogar", Schüler 8. Klasse.

Ansprechpartner und Kontakt:
Gymnasium bei St. Stephan Augsburg
Gallusplatz 2, 86152 Augsburg
Schulleitung: P. Emmanuel Andres OSB
Verpflegungsbeauftragte: Andrea Losch
Coach: Anja Häußler
Internet: Externer Link

Grund- und Mittelschule Deiningen

Gebäude der Grund- und Mittelschule Deiningen
Die Grund- und Mittelschule Deiningen ist eine ländlich gelegene Schule mit 240 Schülern. Aus der verlängerten Mittagsbetreuung heraus entstand im Schuljahr 2016/2017 die offene Ganztagsgrundschule. Zwischen 22 und 28 Schüler essen gemeinsam in einem kleinen Raum, der auch für die anschließende Betreuung genutzt wird. Mit Hilfe des Coachings möchte die Schule die Mittagszeit besser organisieren und strukturieren, ein Angebot für Schüler, die im Nachmittagsunterricht sind, entwickeln und die Akzeptanz vor allem für Gemüse und Salat steigern.
Herausforderungen
Die Kinder der Offenen Ganztagsschule essen nach Schulschluss um 13 Uhr alle gemeinsam. Sichtbares Gemüse wird nur zögerlich gegessen. Nach der Essensausgabe ist es oft laut und unruhig. Leider gibt es bisher keine Möglichkeit das Essen für einzelne Kinder abzubestellen.
Lösungswege
Eine Betreuungskraft isst mit, animiert die Kinder Speisen zu probieren und achtet auf Ruhe. Der kleine Speisesaal wird attraktiver gestaltet. Die Verpflegungsbeauftragte wertet den Speiseplan mit Hilfe des Speiseplan-Checks aus und bespricht mit dem Caterer einen eventuellen Optimierungsbedarf.
Der Speiseraum an der Schule wurde neu dekoriert und gestrichen.
Ergebnisse
Im Speisesaal wurden eine Wand herausgenommen, Tische umgestellt und Dekoration angebracht. Er wirkt dadurch größer und "heimeliger". Die Schüler haben Mensaregeln aufgestellt und beachten sie. Ergebnisreich sind die Treffen des Essengremiums und das Auswerten des Speiseplan-Checks. Der Speisenlieferant gestaltet die Mittagsverpflegung "schülergerechter" und schmeckt etwas würziger als für die ebenfalls belieferten Kindergärten ab. Zusätzlich bietet er einen Nachtisch an. Dadurch ist das Milch- und Obstangebot gestiegen. Die Einführung des "Probierlöffels" führte zur Reduzierung von Essensresten. Alle notwendigen Hygienemaßnahmen für die Ausgabe von Speisen sind umgesetzt. Die Schule bekommt einen Wasserspender, an dem Schüler ihre Flaschen füllen können.

Stimmen zum Coaching

  • "Spannendes, interessantes Jahr, in dem sich viel bewegt hat." M. Stimpfle, Schulleitung

Ansprechpartner und Kontakt:
Grund- und Mittelschule Deiningen
Schulstr. 5, 86738 Deiningen
Schulleitung: Margit Stimpfle
Verpflegungsbeauftragte: Andrea Grimm
Coach: Anja Häußler
Internet: Externer Link

Grund- und Mittelschule Großaitingen

Gebäude der Grund- und Mittelschule Großaitingen 1
Rund 50 Schüler essen an der Grund- und Mittelschule Großaitingen an fünf Tagen in der Woche zu Mittag. Zu Beginn des neuen Schuljahres wurde von einer Küche vor Ort auf Warmanlieferung umgestellt. Mit der Teilnahme am Coaching Schulverpflegung möchte die Schule das Angebot und die Qualität rund um die Mittagsverpflegung weiter entwickeln.
Herausforderungen
Verschiedene Punkte müssen beachtet werden, um die Akzeptanz rund um das Mittagessen zu steigern. Manchen Eltern erscheint das Bestellsystem zu kompliziert und das Mittagessen zu teuer. Die Räumlichkeiten sollten vor allem im Bereich der Raumakustik nachgebessert werden.

Lösungswege

  • Um die Schüler verstärkt bei der Speiseplanung miteinzubeziehen, führt die OGS eine Umfrage zu den Wunschgerichten durch.
  • Die Bestellung des Mittagessens wird zukünftig von den Betreuerinnen übernommen.
  • Ein Elternbrief klärt über die Subventionen am Mittagessen von Seiten des Sachaufwandträgeres auf.
Ergebnisse
Gemeinsam haben Schule und Coach viel erreicht. Die Teilnahme von Mittelschülern an der Mittagsverpflegung weist eine steigende Tendenz auf und ab dem Schuljahr 18/19 essen alle Schüler aus der offenen Ganztagsbetreuung mit. Die Wunschgerichte der Grundschüler sind bereits in den Speiseplan integriert. Die finanzielle Unterstützung des Mittagessens durch die Gemeinde Großaitingen bleibt bis auf weiteres bestehen. Investiert wurde auch in Ausstattung.
  • Dank der neuen Akkustikdecke hält sich die Lautstärke während dem Essen in Grenzen.
  • Die Dienstkleidung des Ausgabepersonals trägt zur Einhaltung der Hygienevorschriften bei und lässt den Ausgabebereich insgesamt professioneller erscheinen.
  • Die erworbene Gastronomiespülmaschine optimiert die Reinigung von Geschirr und Tabletts.
  • Eine Tablettrutsche und Tabletts tragen zur Verbesserung der Ausgabesituation bei.
  • Salate und Desserts werden jetzt appetitlich aussehend in Glasschälchen serviert
Bisherige, einfache Ausgabesituation

Bisherige Ausgabesituation

Ausgabetheke mit Tablettrutsche

Ausgabetheke mit Tablettrutsche

Tablett und Besteckbehälter

Tablett und Besteckbehälter

Die "aufgewertete" Küchenzeile an der Mittelschule Großaitingen

"Aufgewertete" Küchenzeile

Acht Personen vor Lieferwagen

Besuch beim Caterer

Stimmen zum Coaching

  • "Die Akzeptanz der Speisen nimmt zu. Die Ausgabemodalitäten funktionieren inzwischen durch die Mitarbeit des Coachings reibungslos." Betreuerin des offenen Ganztags
  • "Wir haben viele wertvolle Impulse bekommen, die wir gut umsetzen können." Verpflegungsbeauftragte
  • "Ich finde es gut, dass wir im Rahmen des Coachings eine Besichtigung bei unserem Caterer durchführen. Dann sehen wir, wie unser Essen zubereitet wird." Lehrkraft
  • "Durch den Speiseplancheck im Rahmen des Coachings hat sich der Essensplan weiterentwickelt." Caterer
  • "Um die Nachhaltigkeit der erreichten Verbesserungen auch in der Zukunft sicherzustellen, wird das Essensgremium bestehen bleiben und die wertvolle Arbeit weiter führen." Schulleiter

Ansprechpartner und Kontakt:
Grund- und Mittelschule Großaitingen
Schulstr. 6, 86845 Großaitingen
Schulleitung: Stefan Bader
Verpflegungsbeauftragte: Birgit Aigner
Coach: Barbara Scheidler
Internet: Externer Link

Mittelschule Wasserburg, Günzburg

Gebäude der Grund- und Mittelschule Wasserburg
"Wir sind im ersten Jahr im Ganztag und um Unterstützung dankbar!" bewarb sich die Grund- und Mittelschule Wasserburg. Bisher nehmen 25 Schüler und 4 Lehrer an der Mittagsverpflegung teil und für Schulleiter Markus Mayer steht fest: "Die oGTS steht und fällt mit dem Essensangebot." Mit Unterstützung des Coaches soll die Koordination rund ums Mittagessen verbessert und die Akzeptanz des Angebots gesteigert werden.
Herausforderungen
Die offene Ganztagsschule an der Mittelschule gibt es erst seit einem Jahr. Der Coach unterstützt Schüler und Mitarbeiter, damit der Ablauf beim Mittagessen besser koordiniert werden kann. Bei der Essensauswahl und -menge besteht noch Handlungsbedarf, um eine höhere Zufriedenheit bei den Kindern und Eltern zu gewährleisten.
Lösungswege
Mit dem Speiseplancheck kann sehr gut dargestellt werden, welche Stärken und Herausforderungen der bisherige Speiseplan hat. In den Gesprächen im Essensgremium wurde festgelegt, dass mehr Wert auf Fischgerichte, Vollkornprodukte und zusätzliches Obst gelegt wird. Möglichkeiten zur Kühlung von Salaten und Desserts müssen angedacht und umgesetzt werden.
Ergebnisse
Die Schüler und Lehrer freuen sich nun auf ein abwechslungsreiches, der Saison entsprechendes Mittagessen. Eine Suppe und ein Dessert gehören jeden Tag dazu. Semmeln werden nur noch in der Vollkornvariante angeboten und Fisch steht alle zwei Wochen auf dem Speiseplan. Alle Speisen haben die erforderliche Ausgabetemperatur. Durch sichtbar gemachte Regeln zum Mittagessen und ein leichtes Umstellen der Tischgemeinschaften ist es beim Essen ruhiger geworden. Die selbst angelegten Kräutertöpfe tragen mit zu einer angenehmen Atmosphäre bei. In Koch- und Backgemeinschaften erleben die Kinder in der Mittagsbetreuung, dass gesunde Ernährung Spaß macht.

Stimmen zum Coaching

  • "Auch die Schüler sind hier angekommen!" Betreuung Ganztag.

Ansprechpartner und Kontakt:
Grund- und Mittelschule Wasserburg
Schulweg 1, 89312 Günzburg
Schulleitung: Markus Mayer
Verpflegungsbeauftragte: Hasret Kapici
Coach: Anja Häußler
Internet: Externer Link

Grundschule Kempten (Allgäu) auf dem Lindenberg

Essen verbindet und beeinflusst die soziale Entwicklung
Die Grundschule Kempten auf dem Lindenberg unterrichtet und erzieht nach dem Prinzip der "Sozialwirksamen Schule" und bezieht dabei natürlich die Mittagszeit mit ein. Als Stadtschule mit einem Migrationsanteil von ca. 70 % ist es ihr wichtig, dass sich alle Schüler wohlfühlen, die unterschiedlichen Geschmäcker berücksichtigt werden und das Mittagessen sowohl als gemeinschaftliches Erlebnis, als auch als wohltuende Pause wahrgenommen wird. Durch das Coaching Schulverpflegung soll die Verpflegungssituation der 80 Essensteilnehmer "ganzheitlich" in den Blick genommen und optimiert werden.
Herausforderungen
Die Schüler der vier Ganztagsklassen essen in einem eng getakteten Schichtbetrieb in Tischgruppen, begleitet von jeweils einer Betreuungskraft. Durch die begrenzten räumlichen Gegebenheiten sowie die Unruhe in manchen Klassen sind kleine effektive Maßnahmen nötig. Der hohe Migrationsanteil stellt eine große Herausforderung im Schulalltag und insbesondere beim Mittagessen dar. So fehlt es vielen Kindern sowohl an der Wertschätzung der Nahrungsmittel als auch an einer entsprechenden Esskultur. Dem Essensgremium ist es deshalb ein besonderes Anliegen, neben der Optimierung von Abläufen, den Kindern die Mittagsmahlzeit als ein gemeinschaftliches und genussvolles Erlebnis nahe zu bringen. Zusätzlich kommen auf die Schule weitere Aufgaben zu, da durch Umstrukturierungsmaßnahmen der Caterer mittelfristig gewechselt werden muss und auch beim Sachaufwandsträger kurzfristig ein Personalwechsel erfolgte.
Lösungswege
Unruhe und Laufwege während der kurzen Essenszeit sollten auf ein Minimum reduziert werden. Neu angeschaffte Wasserkrüge und Gläser auf den jeweiligen Tischgruppen entlasten bereits. Mehr Platz verschafft eine andere Anstellweise bei der Essensausgabe. Die Betreuungskräfte und das Ausgabepersonal werden erneut geschult. Die Foto AG wird beauftragt, Schritt für Schritt die Speisen ab zu fotografieren, um so den Schülern das Menüangebot mit Hilfe eines selbstgebastelten großen Bären zu visualisieren. Dadurch steigt die Akzeptanz und das Müllaufkommen wird reduziert. Außerdem ist eine Befragung der Schüler zum Speisenangebot geplant.
Ergebnisse
Zusätzlich zu dem Wasserangebot, steht auf jedem Tisch eine Salatschüssel. Die Kinder schöpfen sich selbst, was zu einer deutlich besseren Akzeptanz sowie höheren Verzehr führt. Die Suche nach einem neuen Caterer mitten im Schuljahr erforderte von der Schulleitung viel Energie und Zeit. Doch es hat sich gelohnt: Die Schüler freuen sich auf das Essen und auch die Eltern geben sehr positive Rückmeldungen. Der neue Caterer ist sehr kooperativ und geht gerne auf die Wünsche der Schüler ein. Durch die direkte und unkomplizierte Kommunikation gibt es deutlich weniger Speiseabfälle.
Zusätzlich erhöhen Zugaben zu besonderen Anlässen z.B. Eis als Dessert im Sommer die Wertschätzung bei den Kindern. Es gibt nun zwar nur noch an 4 Tagen warmes Essen, doch das stellt kein Problem dar. Die Schüler bringen am Freitag mehr Brotzeit mit und zudem gibt es schon seit langem an jedem Freitag ein von den Eltern organisiertes gesundes "Freitags-Frühstücks-Büffet" an der Schule, an dem sie sich versorgen können. Ab dem neuen Schuljahr gibt es ein neues Bestell- und Abrechnungssystem, was die Schule entlasten soll.
Daneben wurde aber das große Ziel, die Wertschätzung des Essens zu steigern, nicht außer Acht gelassen: Die Schüler fühlen sich wohl in der Mensa. Sie profitieren von der familiären Atmosphäre am Tisch, benutzen "Bitte" und "Danke" und äußern höflich ihren Essenswunsch an der Ausgabetheke. Die wichtige Kommunikation untereinander am Tisch kann nun entspannter stattfinden, da der Lärmpegel deutlich zurückgegangen ist. Für das nächste Schuljahr soll zusätzliches Personal die Betreuungskräfte bei ihren vielfältigen Aufgaben (Kommunikation, Erziehung und Vorbildfunktion) unterstützen, den Betrieb am Mittagstisch entlasten und insgesamt zu einer angenehmen Essens- Atmosphäre verhelfen, die im besten Fall auch im häuslichen Bereich weiterwirkt.

Stimmen zum Coaching

  • "Die Kinder freuen sich auf das Essen und fragen gespannt nach, was es heute Leckeres gibt." Ausgabepersonal
  • "Die Schüler gehen bewusster mit den Ess- und Kommunikationsregeln um." Betreuungskraft
  • "Wir hatten ein Catererproblem, ohne es zu merken. Jetzt klappt die Kommunikation viel besser und das Essen schmeckt auch viel besser." Lehrkraft
  • "Wir sind auf einem guten Weg." Schulleitung

Ansprechpartner und Kontakt:
Grundschule Kempten (Allgäu) auf dem Lindenberg
Merktstr. 3, 87437 Kempten
Schulleitung: Margret Bresele-Frisch
Verpflegungsbeauftragte: Andrea Rudolph
Coach: Miriam Marihart
Internet: Externer Link