Landwirtschaft

Im Landkreis Donau-Ries prägen derzeit 2.410 landwirtschaftliche Betriebe die Kulturlandschaft. Die durchschnittliche Betriebsgröße liegt bei 30,4 Hektar.

Die gesamte land- und forstwirtschaftliche Fläche umfasst 106.479 Hektar. Mit 73.300 Hektar landwirtschaftlicher Fläche sind in unserem Amtsgebiet 68,8 Prozent der Fläche landwirtschaftlich genutzt. 79,5 Prozent der landwirtschaftlich genutzen Fläche sind Ackerland. Wichtigste Anbaukulturen im Landkreis sind Winterweizen mit 26,3 Prozent der Ackerfläche und Silomais mit 29,4 Prozent der Ackerfläche.

Meldungen

Erfahrungen in Theorie und Praxis
Weniger Mais durch Silphie?

Fünf Personen auf Feld

Der hohe Maisanteil in der Fruchtfolge in einigen Gemeinden sorgt in der Bevölkerung immer wieder für Diskussionen. Dabei gibt es im Landkreis Donau-Ries Landwirte, die mit Alternativen zum Maisanbau wahre Pionierarbeit leisten. Bei einer Infoveranstaltung berichteten sie von ihren Erfahrungen.  Mehr

Gut besuchte Veranstaltung des AELF
Gewässerschutz durch präzises Düngen

Düngestreuer

Etwa 60 Landwirte folgten der Einladung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Nördlingen zum Thema präzise Düngerausbringung. Dabei wurde die Genauigkeit eines Düngerstreuers im praktischen Einsatz getestet. Insbesondere die Grenzstreueinrichtung, die ein möglichst parzellenscharfes Düngen gewährleisten soll, interessierte die Landwirte.   Mehr

Hilfsprogramm für Betriebe
Bayerische Dürrebeihilfe 2018 - jetzt Antrag stellen

Ausgetrockneter, rissiger Boden mit einer Getreidepflanze

Die "Bayerische Dürrebeihilfe 2018" richtet sich an Betriebe, die aufgrund der Trockenheit und Hitze Grundfutter (z. B. Heu, Gras- oder Maissilage, Saftfutter) für ihre Raufutterfresser (Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde, landwirtschaftliches Gehegewild, Neuweltkameliden) zukaufen mussten. Sie soll außergewöhnliche Ausgaben teilweise ausgleichen. Die Antragstellung ist bis 15. November 2018 am AELF möglich. 

Informationen und Unterlagen - Staatsministerium Externer Link

Nutzung von ÖV-Flächen zu Futterzwecken möglich

Ökologische Vorrangfläche
Landwirte in ganz Bayern können den Aufwuchs von Zwischenfrüchten und Untersaaten auf Ökologischen Vorrangflächen (ÖVF) für Futterzwecke in der Tierhaltung nutzen.
Eine Anzeige oder Genehmigung ist nicht erforderlich. Zulässig ist auch eine Weitergabe des Futters im Rahmen der Nachbarschaftshilfe an Dritte.
Alle weiteren Auflagen – beispielsweise Saatgutmischungen für ÖVF-Zwischenfrüchte aus mindestens zwei Arten und Belassen der verbleibenden Stoppel bis 15. Januar des Folgejahres – bleiben weiterhin bestehen. Die Nutzung des Aufwuchses auf brachliegenden Flächen, die als Ökologische Vorrangflächen beantragt wurden, sowie auf sonstigen Bracheflächen (glöZ-Flächen) für Futterzwecke sind bereits seit Sommer in ganz Bayern generell zugelassen.

Gewässer sollen guten ökologischen Zustand erreichen
Zwei Demonstrationsbetriebe im Landkreis Donau-Ries

Blick auf Hof aus der Vogelperspektive

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie will bis spätestens 2027 für die Gewässer einen guten ökologischen Zustand erreichen. Die Landwirtschaft ist dabei gefordert, ihren Nährstoffeintrag zu reduzieren. Zwei Betriebe im Landkreis stehen beispielhaft für einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Umgang mit Gewässern, Grundwasser, Boden und Klima.  Mehr

Verschiedene Techniken der Gülleausbringung vorgestellt
Großes Interesse beim Güllefeldtag

Maschinen zur Gülleausbringung in wachsenden Mais, dazwischen zahlreiche Personen

Zur neuen Düngeverordnung, die sich auf die künftige Düngepraxis in der Landwirtschaft auswirkt, veranstaltete das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Nördlingen zusammen mit dem Maschinenring Ries am 13. Juni 2017 in Bühl einen Güllefeldtag. Das Interesse der Landwirte war groß.  Mehr

Polizei bittet um Mithilfe
Landwirtschaftliche Anwesen sichern

Schatten einer Person mit Taschenlampe an Bretterwand © aruba2000 - Fotolia.com

© aruba2000 - Fotolia.com

Immer wieder sind Objekte in Alleinlage wie beispielsweise Feldscheunen Ziel für Einbruch, Vandalismus oder Brandstiftung. Gerade in jüngster Vergangenheit registrierte die Polizei in der Region einige Aufbrüche von Feldscheunen. Sie gibt Tipps, wie sich Eigentümer schützen können.  Mehr

Energiecheck für landwirtschaftliche Betriebe
Energieeffizienz und Energieeinsparung

Landschafftenergie Logo

Ziel des kostenlosen Energiechecks ist es, Landwirte bei folgenden Fragestellungen zu beraten: Wo liegt mein betrieblicher Energieverbrauch im Vergleich zu anderen Betrieben? Was sind die Hauptverbraucher in meinem Betrieb? Wie kann ich Strom/Kraftstoff und Heizenergie einsparen? Ist Photovoltaik wirtschaftlich?  Mehr

Umstellung auf Ökolandbau
BioRegio-Betriebe bieten Bauer-zu-Bauer-Gespräche an

Teilnehmer im Stall

Bei der Umstellung auf Ökolandbau treten meist viele Fragen auf. Umstellungsinteressierte können nun von den Erfahrungen vorbildlich geführter Biobetriebe profitieren. Aktuell angebotene Gesprächstermine im BioRegio-Betriebsnetz finden Sie unter: 

BioRegio-Betriebsnetz - LfL Externer Link

Eiweißstrategie

Grüne Pflanzen

Landwirtschaftliche Nutztiere werden in hohem Maße mit Eiweißträgern aus Übersee gefüttert. Vor allem der Import von Sojabohnen und -schrot gleicht derzeit die Unterversorgung Europas an Eiweißfutter aus. Der Einfuhrbedarf an Futtereiweiß lässt sich vermindern, hilfreich dafür sind Anstrengungen in der Tierernährung und im Pflanzenbau. 

Eiweißstrategie - LfL Externer Link

Lebensmittel und Dienstleistungen vom Bauernhof
Regionalportal online - eintragen und mitmachen

Logo Regionales Bayern mit Schriftzug "Komm hin, wo's herkommt!"

Im Portal www.regionales-bayern.de können sich alle bayerischen Direktvermarkter und Erzeuger anmelden. Verbraucher greifen zunehmend gezielt zu Produkten aus ihrer Region und wollen wissen, wo und wie sie hergestellt werden. Diesen Trend unterstützt die Plattform.  

Regionalportal www.regionales-bayern.de Externer Link

Aktueller Stand der laufenden Verfahren
Landkreisinformation Donau-Ries

Deckblatt Landkreisinformation Donau-Ries 2014

Das Amt für ländliche Entwicklung (ALE) Schwaben in Krumbach, das für Durchführung der Flurneuordnung und Dorferneuerung im Regierungsbezirk zuständig ist, veröffentlicht regelmäßig den aktuellen Stand der laufenden Verfahren. Zudem sind am Ende der Veröffentlichung die zuständigen Ansprechpersonen genannt.  

Amt für ländliche Entwicklung (ALE) Schwaben Externer Link

Energie

Die bayerischen Landwirte bauen nachwachsende Rohstoffe für die Energieversorgung an. Sie achten gleichzeitig als Unternehmer auf einen sparsamen Energieverbrauch am Hof.

Die Biogasentwicklung im Landkreis Donau-Ries

Biogas2

Im Landkreis Donau-Ries gibt es derzeit rund 90 Biogasanlagen. Die erste davon enstand im Jahr 1997. Wie kam es zu dem starken Anstieg? Welche Rolle spielt das Erneuerbare Energien Gesetz und welcher Trends zeichnet sich ab?  Mehr

Wärmenutzung bei Biogasanlagen

Wärmenutzung_

Landwirte entwickeln sich von der reinen Stromerzeugung hin zu Energiedienstleistungsunternehmen. Blieb die Wärme der Biogasanlagen im Landkreis Donau-Ries anfang nahezu ungenutzt, haben inzwischen rund 80 % der Betrieber ein gutes Wärmekonzept.  Mehr

Biogaserzeugung verändert Flächennutzung im Landkreis

Flächennutzung im Landkreis Donau-Ries 2017

Der Silomaisanbau in Landkreis Donau-Ries erreichte im Jahr 1988 mit rund 13.300 Hektar (ha) seine bis dahin größte Ausdehnung. Bis zum Jahr 2002 ging dann der Anbau von Silomais zurück. Durch die Biogasanlagen steigt der Silomaisanteil und hat mit rund 17.000 Hektar im Jahr 2014 seine bisher größte Ausdehnung.  Mehr

Viele Informationen beim Nordschwäbischen Biogastag
Zukunft der Biogasanlagen

Oberndorf 1

Auf großes Interesse stieß der Nordschwäbische Biogastag in Oberndorf. Die Referenten gingen auf verschiedenste Themen ein - vom Konzept zur saisonalen Verschiebung der Stromproduktion über das Erneuerbare Energien-Gesetz 2016 bis hin zur regionalen Vermarktung von Strom.  Mehr

Verschärfte Abgasgrenzwerte für Biomasseheizungen

In der ersten Bundesimmissionsschutzverordnung wurden die Grenzwerte für Biomasseheizungen verschärft. Bestehende Einzelraumfeuerungen dürfen nur weiterbetrieben werden, wenn sie ab einem bestimmten Stichtag vorgeschriebenen Grenzwerte einhalten.  Mehr

Technik und Energie

Die nachhaltige Technisierung und Automatisierung in der Landwirtschaft ist der Motor für den ländlichen Raum. Landtechnikberater bewerten die Systemtechnik landwirtschaftlicher Betriebe und zeigen Verbesserungsmöglichkeiten auf.  

Landtechnikberater

Ansprechpartner

Hannes Geitner
AELF Nördlingen
Oskar-Mayer-Straße 51
86720 Nördlingen
Telefon: 09081 2106-31
Fax: 09081 2106-55
E-Mail: poststelle@aelf-nd.bayern.de

Beraternetzwerk LandSchafftEnergie

Landschafftenergie Logo

Die Berater von LandSchafftEnergie am Fachzentrum Diversifizierung und Strukturentwicklung an unserem Amt informieren Land- und Forstwirte zu Biomasse und Energiesparen. Sie sind zuständig für die Region Nordschwaben. 

Ansprechpartner am Fachzentrum

Ansprechpartner am Fachzentrum

Matthias Lechner
AELF Nördlingen
Oskar-Mayer-Straße 51
86720 Nördlingen
Telefon: 09081 2106-20
Fax: 09081 2106-55
E-Mail: poststelle@aelf-nd.bayern.de

Energiecheck

Erhard Würth
AELF Nördlingen
Oskar-Mayer-Straße 51
86720 Nördlingen
Telefon: 09081 2106-30
Fax: 09081 2106-55
E-Mail: poststelle@aelf-nd.bayern.de

Festbrennstoffe

Wirt sucht Bauer

  • Logo und Schriftzug Gastroplattform wirt-sucht-bauer.de

Weitere Informationen

  • Schriftzug mit Link Förderwegweiser
  • Schriftzug mit Link zur Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft
  • Schriftzug mit Link zum Technologie- und Förderzentrum
  • Schriftzug mit Link zur Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
  • Schriftzug mit Link zur Ländlichen Entwicklung in Bayern